Pirate

Bulls make money,
Bears make money,
Pigs get slaughtered.

Die Talfahrt beginnt ...

Der 3-Stufen-Plan zur Abkoppelung des Mittelstandes

des

IMF

(International Monetary Fund)

 

Der Internationale Währungsfonds (IMF) empfiehlt hoch­ver­schul­deten Länd­ern,  fortan "in­ländi­sche Ein­nahmen zu mobili­sieren", d. h. "aggressiv seine Bürger zu besteuern." Er empfiehlt eine Reihe von eska­lie­renden Ein­kommen- und Ver­brauchs­steuer­erhö­hungen - gipfelnd in der direk­ten Einzie­hung von Vermö­gens­werten.

Warum schlägt der IWF das vor? Da globale Regie­rungen und Zentral­banken seit Jahren Milliarden von Dollar in die Banken und Aktien­märkte pumpen, steigen die öffentlichen Schulden um zwei­stellige Milliarden­beträge. Jetzt können Regie­rungen und Zentral­banken dieses Schulden­niveau nicht länger halten und globale Reich­tums-Beschlag­nah­mung wird ihre ver­zwei­felte Mög­lich­keit, dieses "Ponzi-Schema" aufrecht zu erhalten.

Die dra­stische Verschlech­terung der öffent­lichen Finanzen in vielen Ländern hat das Interesse an einer "Vermögens­abgabe" wiederbelebt. Als empfehlens­wert sieht der IMF daher eine einmalige Steuer auf Privat­vermögen als außer­ordent­liche Maßnahme, Schulden­trag­fähigkeit wieder herzustellen.

Höhere Steuersätze werden erforderlich, die öffent­liche Verschul­dung zu senken. Allein die Redu­zierung der Schulden­quote auf das Niveau von Ende 2007 würde eine Steuer­erhöhung von etwa 10 Prozent der Haus­halte mit einem positiven Netto­vermögen erfordern. Der IWF will also 10% Ihrer privaten Ersparnisse zusätzlich zu den Steuern kassieren, die Sie bereits bezahlen.

Aber ist das nur der Anfang des vorge­schlagenen Vermögens-beschlag­nahmen ?

Der IWF-Vorschlag zeigt uns die klassische Art und Weise, in der alle Regie­rungen zusammen­arbeiten können, um die Ersparnisse ihrer Bürger verfolgen und Steuern einnehmen zu können. Das Geld­vermögen ist mobil, genau wie die Menschen. Die Besteuerung verschie­dener Formen des Reich­tums wird sich künftig an deren Mobilität anpassen müssen. Wird die inter­natio­nale Zusammen­arbeit weiter verstärkt, wird es schwie­riger für die Wohl­habenden, Steuern zu umgehen, indem sie Mittel an anderer Stelle platzieren. Die IWF-Ökonomen wissen sehr wohl, daß es nicht genug wohl­habende Men­schen gibt, ihre (westlichen) Regie­rungen zu unter­stützen, selbst wenn ihnen 100% Besteuerung des Vermö­gens der oberen 1% gelingen würde.

Was bedeutet, daß jeder Haus­halt mit positivem Netto­vermögen der IMF-Formulie­rung nach seiner Werte beraubt würde. Selbst eine solche Plünde­rung des Privat­eigentums wird nicht aus­reichen, die Schul­den oder Fonds­budgets der westlichen Regie­rungen zu begleichen. Es wird ledig­lich "Schulden­trag­fähig­keit" wieder hergestellt, um die Anleihe­märkte zu halten, bis die nächste Krise, für die stärkere Maß­nahmen erforder­lich sein werden, kommt. Und sie wird kommen.

Werden die Politiker, die sich in dieser Art von Groß-Raub enga­gieren, schei­tern, wird das Folge-Szenario Staats­bankrott und Hyper­inflation sein. Der IWF jeden­falls macht keine Vor­schläge, auf das Ponzi-Schema* zu reagieren, das uns uns in den Bank­rott treibt.

Der moderne Anspruchs­staat nimmt uns die Kapital­verkehrs­kontrolle und versperrt die Ausgänge, während die sprich­wörtlichen vier Wölfe und ein Lamm darüber abstimmen, was es zum Abend­essen gibt.

* Ponzi-Schema siehe → Investopedia

 

ew